Making-of ruhrpottromantik

Das filmische Konzept sah zunächst vor, die Infrastruktur und das öffentliche Leben des Ruhrgebiets zu erfassen, einzugrenzen, in Gruppen einzuteilen und zu erforschen um sie später audiovisuell aufzubereiten.

Die Dokumentation möchte dem Betrachter einen Rundumblick der Ruhr-Region präsentieren. Zu diesem Zweck wurden fünf Rubriken festgelegt. Die erste Gruppe beinhaltet die >Verkehrswege des Ballungsraums. Untergeordnet werden ihr der Schienen-, der Straßen- und der Schiffsverkehr. Die zweite Gruppe bildet die Rubrik der >Stadtansichten. Hier wird sich die Architektur des Ruhrgebiets mit ihren Häusern, Siedlungen und Wolkenkratzern, Fabrikgebäuden und Industrieanlagen wiederfinden. In der dritten Rubrik wird das >Stadtleben der Ruhrmetropole aufgeführt. Die Arbeitswelt, die Menschen, Soziales, Innenstädte, Einkaufsmöglichkeiten, Baustellen, Fußgängerwege, öffentliche Plätze und der Nahverkehr sind hier aufzuzeigen. Als vierte Gruppe bilden Parkanlagen, Flüsse und Grünanlagen die Rubrik >Natur im Revier.
Der fünfte und letzte Punkt formiert sich mit der sogenannten Industriekultur, dem Sport (hierzu gehören der Ball-, der Wasser- und der Radsport), den Stadt- und Musikfestivals/Kirmes zur Rubrik >Kultur und Sport des Ruhrgebiets.

Der nächste Arbeitsschritt der Planung sah vor, innerhalb dieser Gruppen Aussichtspunkte zu erkunden, die der Tilt-Shift-Technik ermöglichen ihren Miniatureffekt zu entfalten, indem die Filmkamera aus einer „angemessenen“ Höhe fotografieren kann.

In erster Linie wurden zu diesem Zweck Aussichtsplattformen, Parkdecks, Brücken, Terrassen, Balkone und Tribünen in Betracht gezogen. Diese „Beobachtungsposten“ wurden dann mit einer Digitalkamera und einem Stativ aufgesucht um zielgerichtet nach dem Motto des „Direct Cinemas“ – darauf wartend, dass sich Ereignisse entwickeln – zahlreiche Aufnahmen angefertigt, die alltägliche Szenen der jeweiligen Rubrik entsprachen. Während dieser „Fotoshootings“ kam ein Handy Recorder zum Einsatz, der paralell zur Arbeit der Digitalkamera >die Klänge, die zeitgleich ertönen, einfängt und digital abspeichert.

Der Zeitraum der „Dreharbeiten“ erstreckte sich von Anfang April bis Anfang Oktober 2011. Zusammengefasst konnte für den Filmschnitt und die Montage – um es in Zahlen auszudrücken – auf Rohmanterial zurückgegriffen werden, das aus 159 GB Fotomaterial im JPG-Format und 3,88 GB Audiodateien im WAV-Format besteht.

Hier gelangen Sie zum Rohmaterial:

Video-Playlist Making-of „ruhrpottromantik“:
> Video-Rohmaterial „Verkehrswege“
> Video-Rohmaterial „Stadtansichen“
> Video-Rohmaterial „Stadtleben“
> Video-Rohmaterial „Natur“
> Video-Rohmaterial „Kultur & Sport“


Audio-Playlist Making-of „ruhrpottromantik“:
> Sounddesign


> Videos Fake-Tilt-Shift-Experimente